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Der symbolträchtige Sprinter, eine
riesige mobile Installation des Künstlers Demir Demiroski war das
Erkennungsmerkmal der Kulturey 2004. Demiroski scheint
an größeren Formaten
Gefallen gefunden zu haben. In diesem Jahr platzierte er sich mitten im
Zentrum dieser Stadt und schickte sich an, das größte Bild Warendorfs zu
gestalten. Einen idealen Platz dafür bot das Modehaus Ebbers, das in dieser
Zeit wegen Umbauarbeiten eingerüstet war. Rudolf Berger schien von dem Kulturey- Fieber infiziert zu sein, produzierte eine der kreativsten Ideen
für ein “Stadtbild” der anderen Art und bot diese reizvolle Location an, von
denen Organisatoren und Künstler spontan begeistert waren. Während des
gesamten Aktionszeitraumes widmete sich Demiroski unter Mithilfe von Anette
Lison dieser hochspannenden Arbeit. Warendorfer Bürger konnten Tag für Tag
von 16.00 bis 18.30 Uhr die Entstehungsgeschichte mit verfolgen, Mutmaßungen
anstellen ob der dort entstehenden Motive.
Des weiteren suchten - geradezu
überfallartig - Künstler unterschiedlicher Metiers den Arbeitsplatz Demiroskis auf und rezitierten von dem Gerüst herunter, sangen, tanzten,
musizierten, deklamierten und taten, was sonst noch immer vorstellbar war.
Der Improvisation waren keine Grenzen gesetzt. Von der Hydepark ähnlichen
Rede bis hin zum Gassenhauer - hier bot sich allen, die sich berufen
fühlten, ein wundervolles Ambiente, ein Forum für spontane Kunst und fast
jede Kunstart.

Anette Lison,
Demir Demiroski
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